Winter in Hamburg – danke für das Streuen mit Sand …
.würden alle Hunde sagen, wenn sie es könnten. Immer noch streuen viele Menschen mit Salz, obwohl es sehr schädlich sein kann. Auszug aus den “Lübecker Nachrichten”:
“Streusalz verursacht Schäden an Straßenbäumen und Sträuchern. Natriumchlorid als Hauptbestandteil des Streusalzes verdrängt die im Boden für die Pflanzen verfügbaren Nährstoffe, wie Kalzium und Magnesium. Auch für Haustiere ist Streusalz schädlich – es verätzt die Pfoten der Tiere. Das Grundwasser und die Flüsse werden belastet. Eine Versalzung der Trinkwasservorräte kann die Folge sein. Darüber hinaus erschwert Streusalz die Klärung der Abwässer in der Kläranlage. Um die Umwelt vor negativen Auswirkungen zu schützen, empfiehlt der Bereich Umweltschutz im Handel nach Streumitteln mit dem blauen Umweltengel (“Umweltzeichen, weil salzfrei”) zu fragen oder abstumpfende Mittel wie Sand, Splitt oder Granulat zu verwenden.”
Auf dem heutigen Sonntagsspaziergang im wunderbaren neugefallenen Schnee war es leider ein häufiges Bild, wie Hundebesitzer ihren humpelnden Hunden, die Streusalz in der Pfote hatten, die Pfoten säubern mussten, um diese wenigstens für den Heimweg wieder flott zu machen. Auch Brösel hat es zweimal erwischt. Das teure Pfotenschutz-Spray ist zwar sehr pflegend, ist dem aggressiven Streusalz aber nicht gewachsen. Besonders ärgerlich finde ich, dass das Streusalz einen glitschigen Matsch produziert, auf dem man leichter ausrutscht als auf Schnee – aber schaufeln ist halt anstrengend, da streuen viele lieber ein bisschen Salz drüber und gut ist. Im Frühjahr müssen dann wieder hunderte von Bäumen gefällt werden, die das Streusalz nicht überlebt haben – egal.
In den Straßen rund um meine Wohnung gibt es aber gottseidank viele Naturliebhaber, die netterweise mit Sand streuen. Daher kann ich mich hier mit dem Hunde sicher bewegen. Danke dafür!!!!!!
Mein Tipp für HundebesitzerInnen: Nichts hilft besser gegen Aua-Pfötchen, als lauwarmes Seifenwasser. Also etwa 5 cm Wasser in eine Schüssel oder in die Badewanne laufen lassen, flüssige Arztseife dazu (die ist bakteriostatisch und beugt Entzündungen vor) und den Hund mit den Pfoten etwa zwei Minuten hineinstellen – fertig! Im Winter meiner Erfahrung nach die beste Pfotenpflege zusammen mit Hirschtalgprodukten.
Brösel liegt nach einem Winterspaziergang am liebsten mit einer Wärmflasche im Rücken und in eine Decke gewickelt herum und träumt von der Weltherrschaft …
Abgelegt unter: Gesundheit
2 Antworten




