November 2009
Brösel ist adoptiert!
Auf die Anfrage der Tierschutzorganisation Arme Pfoten e. V. hin, ob ich bitte aktuelle Fotos und eine Beschreibung von Brösel für die Webseite machen könnte, da man ihn vermitteln will, konnte ich natürlich nur eines tun – nämlich Brösel endgültig adoptieren. Ich werde den kleinen Indianer doch nicht wieder hergeben!
Ausserdem hat er sich in seinem Körbchen schon so heimisch eingerichtet – es liegen drei zerbissene Hundespielzeuge, zwei ausgelutschte Joghurtbecher, ein zerfetztes Kissen, eine Decke und eine leere, angeknabberte Belohnungsknochen-Schachtel drin, also sein gesamter wichtiger Besitz! Nie würde ich es übers Herz bringen, dem Kleinen sein Zuhause wieder kaputt zu machen.
Brösel ist ein Terrier!
Im Sternschanzen-Park habe ich eine Terrier-Fachfrau getroffen, die sagte, ihrer Meinung nach sei Brösel ein reiner Terrier und gar kein Mischling, da er äusserlich und charakterlich nur Terrier-Merkmale hat. Brösel könnte ein Rat Terrier sein. Ich habe leider bisher noch keine wirklich tollen Fotos von Brösel gemacht, die alle Facetten seiner Schönheit jetzt wirklich zur vollen Geltung bringen … aber man kann die Körperform halbwegs sehen, oder? Von der Tierärztin kam auch Bestätigung – Brösel ist ein Terrier.
Rat Terrier

Brösel
20.11.09
Da das Wetter heute optimal war, konnte Brösel noch einmal die Sonnenstrahlen an der Elbe genießen, bevor endgültig der Spätherbst einbricht.

Nochmal richtig Sonne tanken
Quietschbälle
Brösel braucht ständigen Nachschub an Ouietschekram – obwohl ich langsam denke, es ist vielleicht gar nicht so gut für ihn – er reisst die Quietschedinger begeistert in Stücke und frisst im Taumel der Begeisterung auch ein paar Stücke. Die kotzt er dann morgens wieder aus – zusammen mit anderen Kusiositäten wie Alufoliebällchen oder Türstopper-Teilen … bisher ist ihm (toi toi toi) noch nichts an der falschen Stelle stecken geblieben. Ständig sammle ich Gummistückchen ein und sauge.
Hier die Reste eines Quietschebällchens nach fünf Minuten mit Brösel:

Das war mal ein Spielzeug
25.11.2009
Brösel hat heute mal wieder draussen etwas zu Fressen gefunden und schnell hinuntergeschlungen, bevor ich herbeieilen und es ihm wegnehmen konnte. Es gibt hier in der Gegend scheinbar viele verdrehte Menschen, die ihr Essen überall hinschmeissen und aus falsch verstandener Tierliebe Hühnchen oder Brot, manchmal sogar haufenweise Leckerlis in den Park legen … als HundebesitzerIn dreht sich einem jedesmal das Herz um, denn es gibt ja auch ganz verschrobene Menschen, die sowas dann mit Rattengift versehen, Tierfeinde genannt. Meine Freundin hat durch Vergiftung schon mehrere Katzen verloren. Brösels Kumpel Troy hat mal herumliegendes Döner im Gebüsch gefressen und hinterher nur noch gekotzt. Wer tut bloss sowas? Da gibt man sich Mühe, die Tiere gesund zu ernähren und dann schlingen sie irgendeinen Müll in sich hinein – und bei diesen Ex-Straßenhunden ist das gaaaanz schwer abzugewöhnen – überhaupt – erstmal muss Brösel jetzt “allein zu Hause bleiben” lernen, wenigstens für 30 Minuten. Bis Februar soll er dann 1 Stunde allein bleiben können. Wenns nicht klappt, kommt noch mal die Hundepsychologin und -Homöopathin Marion Granzow und unterstützt Brösel beim Lernen mit einem Trainingsplan und Hunde-Bachblüten, die auf ihn abgestimmt sind … ich hoffe aber, Brösel schafft es so. Immerhin bin ich jetzt richtig arm geworden durch all die Hundeadoptier-, Tierarzt- und schadstofffreies Futter-Aktionen
. Klein-Brösel läuft jetzt ganz geknickt durch die Gegend, weil er kein Abendbrot kriegt – aber da er draussen schon gefressen hat, kriegt er jetzt nix mehr – sonst wird er noch fett.
Brösels monatlicher Buchtipp:
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