Brösel allein zu Haus …

… nee, echt jetzt? Tja, nach geraumer Zeit und viel üben klappt es jetzt schon ganz gut! Da ich bis November ständig Zertifizierungs-Kurse habe, die täglich 8 Stunden dauern, muss Brösel wohl oder übel tagsüber klarkommen. Gottseidank kann ein ganz liebes Hunde-Sharing Ersatz-Frauchen den Lütten tagsüber nehmen. Aber morgens muss Brösel die Zeit, bis Birgit ihn abholen kommt, allein überbrücken, denn ich muss morgens früh weg. Das haben wir die letzten Tage trainiert und es klappt super! Ich bin ganz stolz auf Brösel, auch wenn er letztes Mal beim Zossen total geloost hat – er ist halt doch der Beste! Wir haben so geübt:

1. Schritt: Ich habe Brösel immer mal wieder für ca. 10 Minuten allein in der Wohnung gelassen, manchmal habe ich meine Jacke angezogen, manchmal nicht, manchmal habe ich die Tasche mitgenommen, manchmal dagelassen. Von 10 Minuten habe ich langsam gesteigert auf bis zu 30 Minuten. Nachdem er das konnte, kam der

2. Schritt: Ich bin morgens 5 Minuten bevor Birgit kam, gegangen und Brösel musste die 5 Minuten alleine in der Wohnung bleiben. Diesen Zeitraum habe ich immer mehr ausgedehnt.

3. Schritt: (der steht jetzt bevor) Birgit bringt Brösel nachmittags in die leere Wohnung und geht. Brösel muss warten, bis ich nach Haus komme.

So, wie es bis jetzt läuft, bin ich zuversichtlich, dass alles gut geht.

Suse Münch