Z. O. S. – Brösel als Such-Hund
Ich hatte mit Brösel gestern meine zweite Unterrichtsstunde in Zielobjektsuche (Z. O. S.). Bis auf kleinere Rangeleien um die Leckerlis kommen alle Hunde in der Gruppe gut klar und verstehen sich. Brösel macht das “zossen” sichtlich Spaß – klar, es werden ja auch pro richtig gemachter Aufgabe immer ausgiebig Wurst-Stückchen verteilt (natürlich nehme ich hier die magere Geflügel-Fleischwurst ohne Schweinefleisch oder Goudakäse, in wiiiinzige Stückchen geschnitten). Seine Herausforderung besteht darin, ruhig zu bleiben und das richtig angezeigte Objekt (wir nehmen als Suchobjekt ein Feuerzeug) stetig anzuzeigen und nicht gleich wieder herumzuhüpfen oder hin- und herzurennen. Da Bröseke und ich uns richtig konzentrieren mussten, habe ich vergessen, Fotos zu machen. Foto folgt dann in einem der nächsten Posts. Zossen kann ich jedem mit einem unterforderten oder sofafaulem Hund nur empfehlen. Brösel ist nach dem Zossen total glücklich und man merkt, dass ihm die Beschäftigung gut getan hat. Er schläft dann mit einem Lächeln im Hundegesicht ein, so dass man die Spitze seines Eckzahns sieht – und träumt von der nächsten Stunde zossen im Stadtpark.
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