Tiere suchen Flugpaten
Nun will ich zur Abwechslung mal ein ernstes Thema ansprechen: Tierschutz. Mein Tageshund Troy kann jetzt den Vormittag alleine bleiben und ich hole ihn erst mittags zum Herumspazieren ab. Mir fehlt bei der Arbeit definitiv etwas, wenn nicht ein Hund in der Nähe grunzt, schnarcht und gähnt
Daher habe ich mir überlegt, einen Pflegehund aufzunehmen, mit der Option späterer Adoption, wenn die Chemie stimmt. Ich habe mir diesen hier ausgesucht und mich gleich als mögliche Hunde-Mami für ihn angemeldet:
Er heisst Brösel, ist sehr verschmust und wurde von Tierschützern aus einer “Tötungsstation” (ich möchte lieber gar nicht wissen, was das ist) befreit.
Ich habe sämtliche Fragebögen ausgefüllt und Besuch von einer sehr netten angehenden Hundetrainerin bekommen, die bei mir die Vorkontrolle auf Hundemutti-Eignung gemacht hat. Am 28. sollte Brösel am Hamburger Flughafen ankommen – aber leider ist die Flugpatenschaft dann irgendwie geplatzt und Brösel kann doch nicht mit. Jetzt wartet Brösel weiter in Alicante, im “Auffanglager” einer engagierten Tierschützerin, die aber kein Geld und viele Tiere hat und sich nicht adäquat um ihn kümmern kann. Dadurch bin ich auf das Problem “Flugpatenschaften” aufmerksam geworden und möchte hier zumindest die Leute, die diesen Blog lesen, darauf aufmerksam machen, dass man, wenn man ins Ausland fährt, auf seinem Flugticket ein armes kleines Tier mit nach Deutschland nehmen kann, wo liebevolle zukünftige Frauchen und Herrchen auf es warten. Dazu meldet man sich bei http://flugpate.org/ an, wenn man ins Ausland fährt. Dann lässt man ein Tier auf seinem Ticket mit eintragen und das wars eigentlich auch schon. Meist reisen die Tiere in Boxen im Frachtraum und man stellt wirklich nur das eigene Ticket zur Verfügung, da die Tiere darauf mitreisen können. Nur wenn ein Welpe oder Katzenbaby transportiert werden soll, wird man gefragt, ob man das Kleine während des Fluges in einer Tasche auf den Schoß nimmt. Die Tiere sind natürlich geimpft, gechipt, kastriert und mit den nötigen Papieren versehen. Der Tierschutzverein bringt das Tier, erledigt die Formalitäten, bezahlt alle entstehenden Kosten und das Hascherl wird am deutschen Flughafen auch wieder vom Tierschutzverein abgeholt. Hier kann man einen Erfahrungs-Bericht von Flugpaten lesen. Also wer Lust hat, melde sich bitte. Und falls jemand nach Spanien/Alicante fliegt … ich würde mich über eine/n Flugpaten/in für Brösel freuen. In diesem Fall bitte direkt bei mir melden.
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